Einreichung der Initiative «Für bezahlbare Wohnungen»

Am 18. Oktober wurde die Initiative «Für bezahlbare Wohnungen» mit insgesamt 7202 gesammelten Unterschriften bei der Stadtkanzlei in Bern eingereicht. Die breit abgestützte Initiative wurde im Mai 2012 lanciert und stiess beim Sammeln auf grosse Resonanz: Die Themen Wohnungsnot und steigende Mieten beschäftigen die Berner Bevölkerung. Um Spekulationsgewinnen, Wohnungsknappheit und Zersiedelung Abhilfe zu verschaffen, verlangt die Initiative die Förderung des preisgünstigen und  gemeinnützigen Wohnungsbaus. Hierfür muss die städtische Bauordnung geändert werden.

VertreterInnen des breit abgestützten Initiativkomitees bei der Einreichung am 18. Oktober vor der Stadtkanzlei
VertreterInnen des breit abgestützten Initiativkomitees bei der Einreichung am 18. Oktober vor der Stadtkanzlei

Wohnen für alle in der Stadt Bern

Der Wohnungsmarkt in der Stadt Bern ist sehr angespannt. Trotz reger Bautätigkeit herrscht seit Längerem Wohnungsnot. Wer nichtsdestotrotz eine Wohnung findet, ist mit hohen Mieten konfrontiert. Fehlende Wohnungen und hohe Mieten sind für viele MieterInnen und insbesondere für Familien problematisch.

 

Gemäss der Gemeindeordnung der Stadt Bern GO (Art. 13) ist die Stadt zur Förderung des Baus und des Erhalts preisgünstiger Wohnungen verpflichtet. Die RotGrünMitte-Parteien und verschiedene Fachverbände haben zwei konkrete Vorschläge erarbeitet, um der Berner Wohnungsnot zu begegnen:

 

  1. Förderung des preisgünstigen, gemeinnützigen Wohnungsbaus (Wohn-Initiative)
    Die städtische Volksinitiative «Für bezahlbare Wohnungen» will den preisgünstigen, gemeinnützigen Wohnungsbau fördern. Dazu wird die städtische Bauordnung geändert. Die Initiative wurde am 1. Mai 2012 lanciert.

  2. Schaffung eines städtischen Sonderfonds (parlamentarische Initiative)
    Innerhalb des städtischen Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik soll ein Sonderfonds zur Förderung und Erhaltung von preisgünstigem Wohn- und Gewerberaum errichtet werden. Die interfraktionelle parlamentarische Initiative (Änderung Reglement über die Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik, FRBW) wurde am 15. März 2012 eingereicht.

Unterschreiben Sie jetzt die Initiative «Für bezahlbare Wohnungen» (Wohn-Initiative)...

Für bezahlbare Wohnungen in allen Berner Quartieren statt Wohnungsnot!

Für Kostenmiete statt Marktmiete - damit die Mieten nicht bei jedem Mieterwechsel steigen!

Für faire Mieten statt hoher Spekulationsgewinne!

Für Genossenschaftswohnungen, die langfristig 20% günstiger sind!

Für Verdichtung im Zentrum statt Zersiedelung im Grünen!

...damit Wohnen nicht zur finanziellen Belastung wird.

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Initiativkomitee
«Für bezahlbare Wohnungen»:



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